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Die skurrilsten Reisemobile und Wohnwagen

Datum: 13. Oktober 201711. August 2025
Lesezeit: 4 min

Platz 10

Grün vor Neid? Der pistaziengrüne Bulli ist Baujahr 1965. Der VW Bus bietet fünf Sitz- und zwei Schlafplätze. Die Inneinrichtung ist Original, die Markise nicht. Wer aber tatsächlich „Bulli-Feeling“ sucht, kann das grüne Mobil für rund 90 Euro pro Nacht mieten.

Platz 9

Ist das ein Hippie auf Rädern? Irgendwie schon! Man möchte mit dem Chevy Astro Mobil „Malibu“ tatsächlich nach Woodstock reisen – und dort wohnen. Was auch praktisch wäre, denn das Festival war damals ziemlich verregnet. Drei Schlafplätze, Doppelbett und Küche gehören bei diesem flippigen Camper.

Platz 8

Nein, den kann man nicht mieten. Denn was da ein findiger Holländer aus eine VW Bus T4 und einem Renault R4 zusammengeschweißt hat, kommt bei uns sicher nicht durch den TÜV. Platz hat der Bulli mit dem Huckepack-Kleinwagen aber – zumindest in der Höhe.

Platz 7

Alter Schwede! Tatsächlich steckt in dem patinierten Wohnmobil ein Saab 92H. Der Schwede Thorsten Johanneson hat den Camper im Jahr 1963 aufgebaut. Während Saab heut von China aus Elektroautos entwickelt, hat sich der knorrige Oldtimer doch ganz gut gehalten. Das ist freilich kein Wunder, denn wegen des hohen Gewichts auf der Vorderachse konnte das Mobil nie offiziell zugelassen werden. Heute gehört es dem schwedischen Saab-Club, der es hegt und pflegt.

Platz 6

Hauptsache an der frischen Luft: Der Sealander ist zugleich Wohnwagen und Motorboot. Beim Wohnen muss man etwas Abstriche machen, weil es doch beengt zu geht. Aber dank Außenbordmotor können man die Wohnküche nebst den drei Schlafplätzen tatsächlich auch auf dem Wasser nutzen. Bei Campanda lässt sich der Sealander für 29 Euro pro Nacht buchen.

Platz 5

Gar nicht mal sooo klein: Der Fiat Fiorino Top Viva auf Basis des fast schon „klassischen“ Uno bietet vier Schlafplätze und sogar eine kleine Küche. Das Auto, das man für rund 60 Euro pro Nacht mieten kann, verzichtet dabei aber weitgehend auf Luxus-Schnörkel.

Platz 4

Darf es etwas mehr sein? Der Beduin VIP bietet Platz für den Freundeskreis oder eine große Familie. Denn auf rund zehn Metern Länge sind acht Betten untergebracht. Der Clou ist das Stockbett – in dem können drei Kinder kommod die Nacht verbringen. Der Neupreis des luxuriösen Wohnraums auf Rädern beträgt etwas mehr als 51.000 Euro. Natürlich kann man den Preis via Zubehör und Individualisierung noch in die Höhe treiben.

Platz 3

Ein wenig „Ostalgie“: Der QEK Junior wurde zwischen 1974 und 1990 beim VEB Qualitäts- und Edelstahlkombinat – kurz QEK – im brandenburgischen Hennigsdorf gebaut. Zweckmäßig ausgestattet und für den Transport zum Beispiel an Wartburg 353 bestens geeignet, eignet sich das nur 300 Kilogramm leichte Wohnwägelchen immer noch für den Urlaub. Deshalb ist eine himbeerfarbene, mittlerweile innen LED-beleuchtete Ausgabe des DDR-Oldies bei Campada buchbar. Kosten pro Nacht und ohne Wartburg: Rund 30 Euro.

Platz 2

Eigentlich eine gute Idee: Die Vixen Motorhomes, die – in drei Baureihen TD, XC und SE von 1986 bis 1989 nur 587 Mal gebaut wurden, verbanden sparsame Leichtbauweise mit Komfort. Das Fahrzeug lies viel Tageslicht zu, bot eine vollwertige Küche, ordentlich Platz und hatte eine cw-Wert von 0,29. Deshalb ist der Verbrauch mit 8 Litern Diesel immer noch konkurrenzlos niedrig. Der Vixen, was auf Englisch nicht schweinisch ist, sondern Füchsin heißt, wurde von William T. Collins entwickelt. Der Mann hatte unter anderem beim DeLorean (genau, das ist der mit dem Flux-Kompensator) seine Finger im Spiel. Der Motor des US-Campers stammte übrigens von BMW, das Fünfganggetriebe von Renault. Sehr ungewöhnlich.

Platz 1

Das Dickschiff: Der amerikanische Urlaubstraum EarthRoamer XV-LT ist gedacht für Expeditionen in unwegsames Gelände. Das Unternehmen aus Colorado baut die Mobile auf Basis der Ford Pick-ups F-550, F-650 und F-750. Erhältlich sind diverse Dieselmotoren mit jeder Menge Hubraum, sowie ein V10-Benziner mit 362 PS. Wer will, kann auch auf Gas umrüsten.

Copyright: EarthRoamer
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