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Copyright: Suzana Moura

So kann der Auto-Herbst kommen

Datum: 11. September 20174. Juli 2025
Lesezeit: 3 min

Der Lichtcheck

Wer im Herbst sicher unterwegs sein will, muss sichtbar sein und sehen können. Deshalb ist es wichtig, die „ordentliche“ Funktion von Scheinwerfern, Blinkern, Nebelleuchten und Zusatzbeleuchtung zu überprüfen. Viele Werkstätten bieten im Herbst kostenlose Licht-Tests an.

Alles unter Strom

In der kalten Jahreszeit wird die Batterie besonders gefordert, die Kälte sorgt für Zusatzbelastung. Am besten lässt man die Batterie in der Werkstatt checken.

Sind die Reifen reif für die Montage?

Die Winterreifen sollen in Kürze aufgezogen werden, aber vorher überprüft man, ob die Pneus überhaupt noch eingesetzt werden können. Die gesetzlich vorgeschriebene Profiltiefe liegt bei 1,6 Millimetern. Mehr ist hier aber besser: 4 Millimeter dürfen es mindestens schon sein. Bei 8 bis 9 Millimetern liegt die Profiltiefe von neuen Reifen.

Wischerwechsel

Mit Schlieren oder Streifen auf der Scheibe wird die Fahrt zur Gefahr. Darum ist der Herbst auch die Zeit, bei der man die Wischerblätter am besten komplett wechselt.

Öl und andere Flüssigkeiten

Wie steht es um Öl und Kühlflüssigkeit? Das lässt sich am besten in der Werkstatt überprüfen. Man sollte dies auch auf jeden Fall tun, denn es geht um die neuralgischen Punkte des Autos. Viele Fachbetriebe bieten günstige Winterchecks an, neuere Fahrzeuge werden zum Winter häufig sowieso in die Werkstatt „einberufen“.

Frostschutz testen

Selber überprüfen kann man indes, ob die Scheibenwaschanlage gefüllt und mit ausreichend Frostschutz versehen ist. Beim Füllen sollte man die Anlage betätigen bis der Frostschutz auf die Scheibe spritzt. So ist man sicher, dass das Mittel auch die Zuleitungen und die Düsen erreicht. Das Nachfüllen vergisst man besser nicht, sonst vereisen Düsen und Zuleitungen. Moderne Autos zeigen niedrigen Füllstand auch an – den Warnhinweis sollte man nicht ignorieren.

Was alles mit muss

Sicher ist sicher – drum überprüft man am besten die Ausrüstung auf ihre Wintertauglichkeit; Handschuhe, Defroster-Spray, Eiskratzer, Reservekanister, Schneefeger, Antibeschlagtuch, Starthilfekabel, Schneeketten, Wolldecke für „kalte Staus“… Alles da?

Gründlich gereinigt

Das Auto sollte im Herbst akribisch gereinigt werden. Natürlich sollen Blätter und sommerliche Insektenleichen verschwinden, wichtig ist aber auch, dass die Karosserie mit einem Konservierungsmittel gegen die kommende Kälte resistent gemacht wird. Weil der Winter tatsächlich vor der Tür steht, muss der Unterbodenschutz überprüft und – bei Bedarf – nachgebessert werden. Für ältere Autos, etwa den Winter-Youngtimer, lohnt es sich allemal, den Unterboden mit Margarine einzupinseln und die Hohlräume mit Salatöl aus dem „Blumenspritzer“ zu versiegeln. Neuere Autos erkranken seltener an der „roten Pest“, da sind diese Hausmittel nicht mehr nötig.

Fazit

Wer sich im Herbst gewissenhaft um sein Fahrzeug kümmert, hat im Winter definitiv weniger Ärger. Außerdem hat auch die dritte Jahreszeit ihre Tücken, so dass Pflege schon frühzeitig nötig ist. Plötzliche Kälteeinbrüche, Nebel, Dauerregen und Blätter auf der Straße oder in der Lüftung setzen Auto und Fahrer zu.

Winterreifen
Schneeketten
Scheibenwischer
Scheinwerfer
Ölstand
Frost
Eiskratzer
Autowäsche

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Bildnachweise

  • Pexels
  • Pixabay
  • Rameder

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