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Alles rund um Sommerreifen

Datum: 20. März 201911. August 2025
Lesezeit: 3 min

Sommerreifen – der richtige Zeitpunkt zum Wechsel?

Moderner Reifen von Continental
Sport Maxx ideal für dynamische Autos

Für den Wechsel von Winter- auf Sommerreifen gibt es keine gesetzlichen Regelung. Man muss nur mit „adäquater“ Bereifung unterwegs sein. In höheren Berglagen macht es Sinn, die Winterpneus noch etwas länger am Auto zu belassen, denn es kann auch noch im späten April schneien. Generell kann man sich aber schon an die Faustregel „von O bis O“ orientieren. Die besagt, dass man mit Winterreifen von Oktober bis Ostern fährt. Dazwischen sind dann die Sommerreifen dran.

Der Härtegrad ist das entscheidende Kriterium

Ohne Drift – Sommerreifen sind sicherer
Im Sommer haften Winterpneus schlecht

Winter- und Sommerräder zeichnen sich durch einen unterschiedlichen Härtegrad aus. Sommerreifen sollten erst ab einer Plustemperatur von sieben Grad Celsius gefahren werden. So wird dafür gesorgt, dass die Pneus genügend Kontakt – Grip – zur Straße aufbauen.  Auf diese Weise verkürzt sich der Bremsweg und bei schnelleren Kurvenfahrten gerät das Fahrzeug nicht so leicht ins Rutschen. Außerdem ist der Verbrauch höher, wenn man im Sommer mit Winterreifen unterwegs ist. Im Gegensatz zur kalten Jahreszeit, wo die Winterreifenpflicht gilt, ist es grundsätzlich nicht verboten, im Sommer mit „falschen“ Reifen unterwegs zu sein. Allerdings schauen Gutachter von Versicherungen gerade bei Auffahrunfällen auch auf die Bereifung.

Grip braucht es nicht nur bei Supersportwagen

Die richtige Profiltiefe

Werden die Reifen im Fachbetrieb gewechselt, schaut der bei den abmontierten Rädern nach der Profiltiefe. Wer selbst die Reifen aufzieht, sollte das auch tun. Generell sollte die Profiltiefe noch mindestens 1,6 Millimeter betragen. Reifenhersteller geben da naturgemäß andere Auskünfte – sie raten zu einer Profiltiefe von zwei oder gar vier Millimetern. Gerade bei schweren SUVs, PKWs mit hoher Leistung oder Fahrzeugen, die oft einen Anhänger am Haken haben, empfiehlt es sich, vier Millimeter Profiltiefe zur Grundlage zu nehmen. Sicher ist sicher – gerade im Grenzbereich.

Münze oder Messlehre – die Profiltiefe muss ermittelt werden

Augenschein ist wichtig

Bevor man die Sommerreifen aufzieht, sollte man aber nicht nur die Profiltiefe messen. Wichtig ist auch, zu prüfen, ob die Reifen ok sind. Sind Beschädigungen, wie Risse, zu erkennen? Bevor man die Sommerreifen aufzieht, vergewissert man sich, dass diese noch in Ordnung sind. Auch nach dem Alter und der Laufleistung der Reifen sollte man schauen. Mehr als 50.000 Kilometer Laufleistung und sechs Jahre im Einsatz sollte man den Pneus nicht zumuten, denn sie verlieren ihre Eigenschaften und neigen mit hohem Alter eher zu Schäden. Zum Herausfinden des Alters muss man nur nach der sogenannten DOT-Nummer (das DOT steht für das US-Verkehrsministerium Department of Transportation) suchen. Die Nummer findet man auf der Flanke des Reifens. Steht da etwa „DOT 2417“, dann wurde der Reifen in der 24. Kalenderwoche des Jahres 2017 produziert.

Hier sagt die DOT-Nummer: Sechste Kalenderwoche 2018

Sommerreifen Tests helfen bei der Kaufentscheidung

Welche Reifen man kaufen soll, hängt natürlich stark von den Bedürfnissen – also von Fahrweise, den zu bewältigenden Kilometern und dem Fahrzeug – ab. Generell sind aber die Tests von Zeitschriften wie Auto Bild, Auto Motor und Sport oder Auto Zeitung, sowie die von Organisationen wie ADAC, AvD oder GTÜ eine gute Richtschnur. Denn in den Tests werden nicht nur die aktuellen Laufeigenschaften, sondern auch Haltbarkeit und Materialverschleiß ermittelt. Im Internet lassen sich dann die jeweils besten Preise herausfinden. Einige Onlinereifenhändler schicken die Pneus dann auch direkt in die gewünschte Fachwerkstatt. Der Preisvergleich lohnt sich speziell bei Premiumreifen.

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Bildnachweise

  • FCA Presse
  • Continental Presse
  • Dunlop Presse
  • Bridgestone Presse
  • Allegri4Free Photos
  • Tippscout

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