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So werden Dachboxen korrekt beladen

Datum: 2. November 20161. März 2017
Lesezeit: 2 min

Wie viel Gewicht kann auf das Dach?

Nach der Montage der Dachbox sollte zunächst geklärt werden, wie viel Zuladung für das Gepäck bleibt. Der entscheidende Wert ist die maximale Dachlast des Fahrzeugs, die sich in der zugehörigen Betriebsanleitung findet. Addiert man die Gewichte von Grundträger, Dachbox und Ladung sollte sie nicht überschritten werden. Auch die Dachbox selbst besitzt eine maximale Zuladung, die unbedingt eingehalten werden sollte – meist zwischen 50 und 75 kg. Abschließend ist natürlich auch noch das zulässige Gesamtgewicht des Autos zu nennen: Hier sind alle Passagiere sowie die gesamte Ladung einzuberechnen.

Auf die richtige Verteilung kommt es an

Doch die Vorschriften sind das eine, die ausgewogene Verteilung und korrekte Beladung der Dachbox das andere. Da ein hoher Schwerpunkt das Fahrverhalten eines Autos aufgrund der Hebelgesetze beeinflusst, sollte die Dachlast so niedrig wie möglich ausfallen. Schwere Gegenstände sollten deshalb bevorzugt im Fahrzeug selbst untergebracht werden. Um ein Verrutschen zu vermeiden, empfiehlt sich die Unterbringung im Kofferraum am besten direkt hinter den Rücklehnen. Sollte dies nicht gehen, massive Gepäckstücke möglichst bündig verstauen und gegebenenfalls zusätzlich mit Spanngurten, Gepäcknetzen etc. sichern. Das Gleiche gilt im Prinzip für die Beladung der Dachbox selbst: Möglichst keine Lücken entstehen lassen, die bei einer Vollbremsung oder schnellen Kurvenfahrten zu einem Verrutschen der Ladung führen können.

Spanngurte anlegen – das schützt mit Sicherheit

Dachboxen von Rameder besitzen deshalb serienmäßig integrierte Spanngurte, die man stets benutzen sollte. Sind sie korrekt angelegt, das haben Crash-Tests der DEKRA ergeben, besteht selbst bei einem Auffahrunfall kaum eine Gefahr, dass die Ladung die Box durchschlägt. Ungesicherte Gegenstände mit hoher Masse oder spitzem, kantigen Zuschnitt hingegen haben durchaus das Potenzial, selbst den härtesten Kunststoff zu durchschlagen. Es gilt zu bedenken: Schon bei einem Crash mit 50 km/h erreichen frei herumfliegende Gegenstände eine kinetische Energie, die das 40-fache ihres Eigengewichts beträgt.

Richtig „ausstopfen“ – wie die Dachbox sinnvoll gefüllt wird

Das Gepäck sollte jedoch nicht nur sicher verstaut, sondern auch möglichst gleichmäßig im Dachkoffer verteilt sein – sonst droht in scharfen Kurven im schlimmsten Fall eine leichte Schlagseite. Schwere Objekte platziert man dabei am besten mittig. Weist die Box am Ende noch größere Hohlräume auf, sollten diese auch bei angelegten Spanngurten zusätzlich „ausgestopft“ werden, am besten mit einer Decke, einem Schlafsack oder auch Kleidung: Denn sicher ist sicher. Zudem werden die Innenwände der Dachbox auch vor Kratzern geschützt. Bevor man zur großen Reise aufbricht, sollte ein letztes Mal an der Box gerüttelt werden. Lässt sie sich auf dem Grundträger noch leicht bewegen, müssen die Schrauben oder Befestigungen noch einmal nachgestellt werden. Haben Sie die Fahrt angetreten, kontrollieren Sie nach 50 bis 100 Kilometern noch einmal den festen Sitz der Dachbox. Auch das Abschließen von Grundträger und Dachkoffer sollte keinesfalls vergessen werden – so ist das Gepäck bei einem Zwischenstopp gut geschützt.

Ein letzter Rat zum Schluss

Gerade bei hohen Vans oder SUVs kann es bei niedrigen (Tief)-Garagen oder Durchfahrten eng werden – deshalb im Zweifelsfall lieber einen Blick zu viel riskieren.

 

Langes und sperriges zuerst
Lange Gegenstände müssen zuerst in die Dachbox
Sperriges hinten, Hohlräume vermeiden
Sperrige Gegenstände ans hintere Ende
Spanngurte schützen beim Bremsen
Spanngurte fest verzurren
Jede Lücke muss gefüllt werden
Hohlräume ausstopfen
Fest verschlossen muss die Box sein
Prüfen, ob die Box geschlossen ist
ECheck nach wenigen Kilometernern
Nach kurzer Fahrt noch mal den Sitz der Box prüfen

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Bildnachweise

    1 Kommentar zu “So werden Dachboxen korrekt beladen”

    1. Conrad Krug sagt:
      16. November 2016 um 16:42 Uhr

      …sehr gut diese Tips zu geben,denn Ladungssicherung ist nicht nur beim LKW oberstes Gebot!

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