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Rameder präsentiert: Die Neuheiten des Genfer Autosalons

Datum: 15. März 201927. September 2022
Lesezeit: 5 min

Traditionell innovativ – Neuheiten und Versuchsträger


Piëch Mk. Zero: E-Sport
Polestar 2: Tesla-Gegner
Honda e: Coole Kiste

Während etliche große Hersteller wie Mazda, Peugeot oder Toyota die diesjährige IAA als Leitmesse ignorieren, war in Genf alles vertreten, was Rang und Namen hat. Auf vergleichsweise engem Raum geht es bei der Messe in der französischen Schweiz eher gediegen und familiär zu. Man kann alle Neuheiten Ruhe anschauen. Was gab es zu sehen? Jede Menge Elektromobilität – vom Stadtflitzer wie dem e Prototype von Honda, dem Polestar 2, einem Tesla-Konkurrenten aus dem Hause Volvo, bis zum 612 PS starken E-Supersportler Piëch Mark Zero. Die Akkus des von Ferdinand Piëchs Sohn Anton entwickelte Stromer sollen sich innerhalb von nur fünf Minuten fast vollständig füllen lassen. Außerdem ist geplant, den Mark Zero zur Grundlage weiterer Modelle werden zu lassen. Möglich macht das ein modulares Baukastensystem, fast wie von VW.

Seat 1: el-born oder wie?
Seat 2: Minimo – das passt
Smart nur noch elektrisch
Imagine – there’s a Kia
Audi e-tron als GT

Aber nicht nur am Elektroantrieb, auch an der Brennstoffzelle wird weitergeforscht. Aber „E-Power“ war dann doch allgegenwärtig – etwa mit dem Audi e-tron oder dem schicken Flitzer Seat el-born oder der sportlich-eleganten Limousine Kia Imagine. Dass Smart ab dem Jahr 2020 nur noch elektrisch angetriebene Kleinwagen bauen wird, war in Genf auch nicht zu übersehen, an Seats E-Zwerg Minimo konnte man indes leicht vorbeischlendern, ohne ihn zu bemerken. Überhaupt: Elektro bietet fast jedes Unternehmen – in fast jedem Segment. Audi setzt aktuell auf Hybridmodelle. Die Ingolstädter bieten sogar den A8 mit „Doppelherz“ an. Auch BMW setzt auf die Übergangstechnologie: X3, X5 oder auch X7 wird es als Hybridfahrzeug mit starken Verbrennermotor geben.

Mehr SUV geht gar nicht

Dickmann: Skoda Kamiq
Sportlich: VW T-Roc R
Gut: SsangYong Korando
Studie für ein kompaktes Edel-SUV: Alfa Romeo Tonale

Sie dominieren den Massenmarkt, die SUVs. Skoda Kamiq, VW T-Roc R, VW Touareg V8 TDI oder Audi SQ5 TDI zeigen, dass elegante Linienführung und Leistung auch bei den „hochbeinigen“ Allradlern hoch im Kurs stehen. Ganz nebenbei belegen die Marken des VW-Konzerns, dass der Diesel noch nicht zum Alteisen gehört. Man setzt, wie auch Volvo beim XC90 oder auch SsangYong beim durchaus ansehnlichen Korando immer noch und wieder verstärkt auf den Selbstzünder. Nur Nischenhersteller Subaru, die Marke der Jäger und Förster, hegt und pflegt noch seinen bewährten Boxer. Beim Forester e-Boxer und beim Subaru XV werden die Benziner allerdings dank E-Motor-Zuschaltung zum Hybriden. Dass Allradantrieb und Sportlichkeit gut harmonieren, weiß man seit dem Urquattro von Audi. Aktuell zeigen Skoda Vision iV, Alfa Romeo Stelvio Ti und sein kleiner Bruder, das Concept-SUV Tonale oder der von Seats neuer Zweitmarke CUPRA entwickelte Formentor, wie moderne Dynamik funktioniert. Dass der CUPRA einen seltsamen Namen hat, der irgendwie an Harry Potter erinnert, schmälert den positiven Eindruck des Formentors nicht. Sowohl die Skoda-Studie als auch Alfa und Seat sind irgendwie SUVs, aber doch deutlich als Sportwagen zu erkennen.

Leistung satt – trotz Geschwindigkeitsbegrenzung

PS, PS, PS: Bugatti La Voiture Noire

Power-Peugeot: 508 Neo-Performance

In Deutschland diskutiert man sich die Köpfe darüber heiß, ob Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Autobahnen sinnvoll sind oder nicht. Man kann es tatsächlich – und jeweils mit zwingender Logik – so oder so sehen. Eines wird aber, vor allem von den Gegnern eines Tempolimits, immer wieder vergessen: In anderen Ländern gibt es teilweise sehr harte Limits, aber trotzdem kauft man sich in USA, Japan, China oder Großbritannien leistungsstarke und bei Bedarf auch schnelle Fahrzeuge. In Genf wurde wieder einige Boliden vorgestellt: McLaren 720S Spider (720 PS), Lamborghini Aventador SVJ (770 PS), AMG GT R Roadster (585 PS), Ferrari F8 Tributo (720 PS) oder gar Bugatti La Voiture Noire (1500 PS). Da geben sich Peugeot 508 Neo-Performance (400 PS) oder Toyota Supra (340 PS) doch eher bescheiden.

Normale Autos werden immer formschöner

Peugeot 208: So schön ist kompakt
Nur ein Update? VW Bus 6.1

Man muss sich durchaus nicht schämen, wenn man – wie im Alfa Romeo Giulietta Speciale „nur“ mit 170 PS unterwegs ist. Denn die kompakte Italienerin ist eine echte Schönheit. Auch Peugeots neuer 208 ist ein Hingucker, man wird ihn auch als Elektroauto mit aerodynamisch optimierten Felgen bekommen. Weniger ungefederte Massen spart Energie. Der Peugeot 208 hat auch viel Hightech an Bord. Aber Multimedia und Vernetzung bieten vom Smart forease+ über das „Bulli-Update“ VW Bus 6.1 bis zum Bugatti natürlich alle. Und selbstverständlich wird Rameder für fast alle der neuen Autos, mal von Bugatti, Piëch oder McLaren abgesehen, in Kürze Anhängerkupplungen anbieten.

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