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Auch ein Heck kann entzücken. Wir sind auch nicht böse, wenn wir gleich zwei auf einmal bekommen.

Bienvenue und Grüezi – Grüße vom Genfer Autosalon 2016 – 1

Datum: 16. März 201610. Oktober 2022
Lesezeit: 4 min

Seit einigen Jahren fest in meinem Kalender ist der Genfer Autosalon zum Jahresauftakt.

Meist am ersten Märzwochenende des Jahres findet dieser nur 10 Minuten vom Flughafen auf dem Palexpo-Gelände statt. Anders als die meisten Besucher und Reporter bin ich nicht an den „Gesichtern“ und „Rundungen“ interessiert, sondern bin auf der Jagd nach neuen „Heckansichten“ für die Rameder eigene Firmenzeitung. Jagd ist in meinem Fall das richtige Wort, denn richtig Zeit um alles in Ruhe anzusehen hat man nicht bei einem Zeitfenster von knapp 4 ½ Stunden.

Am Stand von Ferrari sind natürlich nur ausgewählte Personen zugelassen.
Messestand Ferrari

Aber von Beginn an. Nach meinem abendlichen Flug nach Zürich, einem vorzüglichen Essen im „Angels´ Wine Tower Grill“ (unbedingt das Sirloin Steak mit traditionellem Rösti und Sauce Choron probieren – ein Gedicht, wenn auch nicht ganz billig. Danke an den Sous-Chef und meinen guten Freund Markus Weiland für die Einladung) und perfektem Komfort im Radisson Blu Hotel am Züricher Flughafen ging es früh morgens, wieder per Flug, direkt nach Genf.

Bereits 30 Minuten vor dem Öffnen der Messetore, herrschte enormer Andrang. Punkt 10 Uhr, der Schweizer Uhrentechnik sei Dank keine Minute früher, erfolgte der Startschuss und ich fand mich in einer Traube von Besuchern wieder die mit der ebenfalls bekannten Schweizer Gelassenheit in die Messehalle strömten.

So, Zettel raus, auf dem ich mir vorher schon alle interessanten Neuheit notiert habe, und rein ins Getümmel. Angekommen in der ersten von zwei Hallen verschaffe ich mir einen Überblick und finde mich an der ersten Station: Fiat. Mann o Mann, die Italiener treffen mit dem 124 Spider mitten ins Herz – nach 30 Jahren endlich wieder ein offener Zweisitzer aus deren Designschmiede. Auch der neue Tipo macht einen gefälligen Eindruck. Besonders beim Preis will Fiat hier punkten.

Über Jeep, hier gibt es nichts Neues, aber der Stand mit dem alten Jeep Willys, dem Wagoneer Custom und dem Willys Station Wagon macht was her, geht’s direkt am Maserati-und am Ferrari-Stand vorbei. Hier wandelt die übliche Klientel bereits um die blank geputzten und gut abgeschirmten neuen Modelle herum.

Ein schöner Oldtimer toll in Szene gesetzt. Der Jeep Wagoneer Custom ist ein wahrer Klassiker.
Jeep Wagoneer Custom

Am Stand von Ford angekommen fällt mir sofort das Konzept des Autobauers in die Augen – Vignale. Auf den ersten Blick weiß man nichts damit anzufangen und auch nach kurzer Überlegung bleibt mir der Sinn dahinter verwehrt. Auch hier nichts wirklich Neues. Der Fiesta ST200 steht nun mit 200 PS da und macht nicht wirklich Lust zum Einsteigen und der Kuga bekommt ein gefälliges Facelift.

Am Aston Martin Stand sehe ich bereits alte Bekannte wieder (siehe Maserati) was nicht wirklich verwundert.

Jetzt wird’s sportlich. McLaren stellt den 570GT vor und spart dabei nicht an Leistung und Komfort. Laut Hersteller soll dieses Modell mehr Luxus und Komfort auf Langstreckenfahrten bieten und trotzdem den 570 PS freien Lauf lassen. Leider konnte ich das nicht testen und muss mich demnach voll und ganz auf diese Aussage verlassen. Wer mal in den Genuss kommen sollte, kann mir gern davon berichten. Daneben war noch der 675LT Spider zu sehen, aber kennst du einen kennst du alle.

Beim McLaren 570 GT steht nicht nur Leistung im Vordergrund. Auch Komfort zählt.
McLaren 570 GT

Volvo glänzt in diesem Jahr wieder mit einem sehr aufgeräumten Auftritt. Am Stand hat man den Eindruck, das in wenigen Jahren hier ebenfalls eine Absperrung das einfache Volk von den Autos fernhalten soll. Der Anspruch der Schweden eine Premiummarke zu sein sieht man am S90 und V90. Edle Materialien und eine gehobene Ausstattung verdeutlichen die Maßstäbe.

Hier geht es zum zweiten Teil meines Berichtes <mehr erfahren>

Weitere Impressionen vom Teil I

Rückkehr eines legendären Cabrios. Der Zwillingsbruder des Mazda MX-5, doch unter der Marke Fiat und all‘italiana ausgestattet.
Fiat greift mit dem Tipo eindeutig die untere Mittelklasse an. Mit Preisen die beinahe an denen von Kleinwagen kratzen.
Auch mal ein schöner Einfall wie man bei Jeep seine Fahrzeuge präsentiert.
Der Jeep Willys Station Wagon ist schon ein Traum von einem Oldtimer. Wo findet man heute noch solch ein Design?
200 Perdestärken katapultieren den kleinen Bruder des Focus ST auf eine Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h. Von null auf 100 in 6,7 Sekunden - also Kurzstrecke.
Neben neuen Scheinwerfern und Rückleuchten bekommt der Ford Kuga auch den großen trapezförmigen Kühlergrill anderer Ford-Modelle.
Toller Ausblick aus der Ford-Lounge. Hier hat man Zeit zu entspannen und auch mal sein Handy zu laden.
Aston Martin - Teure Heckansichten, aber auch nur für ausgewähltes Publikum. Und der DB 11 markiert einen weiteren Baustein der Luxusmarke.
Der 675LT von McLaren - Ein Spider auf höchstem Niveau der es in 2,9 Sekunden auf 100 km/h und am Ende auf 326 km/h Spitze bringt. Der Spider ist auf 500 Exemplare limitiert.
Mit der Präsentation seiner Luxuslimousine ist Volvo der vielbeachtete Eintritt in den Kreis der Premium-Limousinen gelungen.
Der Marktstart des Volvo V90 ist für Sommer 2016 mit Preisen um die 45.000 Euro geplant.
Sehr übersichtlich geht es am Stand von Volvo zu. Man könnte meinen bei den Schotten zu Gast zu sein.

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