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Anhängerkupplung nachrüsten? So klappts – Teil 1 von 2

Datum: 29. April 201618. August 2025
Lesezeit: 3 min

Denn nicht immer ist der Einbau einer Anhängerkupplung so einfach wie es vielleicht noch zu Opas Zeiten war: Stoßstange mit wenigen Handgriffen abgebaut – die Schrauben waren einfach zu finden, Haken dran geschraubt, Stoßstange wieder dran und fertig.

Aber fangen wir von Anfang an. Also Fahrzeugschein von meinem Opel Astra zur Hand genommen, Schlüsselnummern notiert und auf rameder.de die Anhängerkupplung, nebst fahrzeugspezifischem Elektrosatz, im Handumdrehen bestellt. Ich habe mich für eine abnehmbare Anhängerkupplung entschieden, weil man den Haken bei Nichtgebrauch einfach abnehmen kann und ich mich nicht ständig daran stoße. Die Lieferung war nach zwei Tagen schon an meiner Haustür. Jetzt noch fix zur Selbsthilfewerkstatt gefahren – habe ich gemacht, weil dort Hebebühnen zur Verfügung stehen (man kann ja nie wissen) – und losgelegt.

Ich verschaffe mir erst mal einen Überblick zu den gelieferten Teilen. Die Anhängerkupplung besteht aus mehreren mechanischen Komponenten und einem fahrzeugspezifischen Elektrosatz. Der Elektrosatz ist übrigens immer nötig, da er für die Ansteuerung der Anhängerbeleuchtung zuständig ist. Jetzt schon mal einen ersten Blick in die Einbauanleitung und das dort beschriebene Werkzeug zusammengesucht. Schraubenschlüssel, Schraubendreher, Ratsche und Drehmomentschlüssel – alles bereit. Bohrmaschine mit Metallbohrer, Stichsäge, Zange und eine Dose Unterbodenschutz noch dazu – fertig.

Erster Schritt: Minuspol von der Batterie abklemmen – sonst riskiert man einen Kurzschluss. Dann sind die Heckleuchten rechts und links zu entfernen. Hierfür einfach die Abdeckung entfernen (Bild 4), die darunter befindlichen Schrauben lösen und schon sind die Leuchten entfernt (Bild 1).

Rückleuchten entfernt
Bild 1

Als nächstes die Plastikstopfen der Heckschürze vorsichtig entfernen, da diese sonst abreißen (Bild 5/1). Es gibt zwar hierfür spezielles Werkzeug, aber nicht in jeder Werkstatt anzutreffen. Nun noch den Stecker der Rückfahrwarner abziehen (Bild 5/2) und die Heckschürze abnehmen – der erste große Schritt ist geschafft (Bild 6).

Jetzt folgt der einfachste Teil, ähnlich wie es Opa gemacht hat.

Die vorhandene Traverse abschrauben (Bild 7) und gegen die neue Traverse ersetzen (Bild 2).

Die Traverse der neue Anhängerkupplung anbringen
Bild 2

Kurz auch von unten verschrauben (Bild 8) – fertig. Laut Einbauanleitung, die übrigens jeden Schritt sehr gut beschreibt, sollte nur mit einem Nm von 46 verschraubt werden. Nun noch den Steckdosenhalter angeschraubt (Bild 9) und die Anhängerkupplung ist dran.

Als nächstes entferne ich den Gummistopfen in der Reserveradmulde und fädle dort die Kabel für den Elektrosatz durch (Bild 10+3). Die Steckdose des E-Satzes wird nun an den Steckdosenhalter geschraubt. In meinem Fall war die Steckdose des E-Satzes schon komplett verkabelt. In anderen Fällen muss man jedoch erst noch die Kabel richtig anschließen.

Einbau_Anhangerkupplung_11
Bild 3

Präzision ist für den nächsten Schritt nötig, denn einmal falsch abgemessen und gesägt und die Heckschürze ist ein Fall für den Recyclinghof. Also genau nach Anleitung abgemessen, aufgezeichnet und ausgesägt (Bild 11). Die Kanten etwas glätten, man will sich ja später bei der Benutzung nicht schneiden, und den Stoßfänger wieder ans Fahrzeug geschraubt (Bilde 12).

Hier geht es zum zweiten Teil unseres Berichtes <mehr erfahren>

Abdeckung entfernen
Plastikstopfen entfernen und Rückfahrwarner abziehen
Rückansicht ohne Stoßfänger
alte Traverse ist entfernt
Anhängerkupplung auch von unten verschrauben
Halterung für Elektrosatz anbringen
Kabeldurchführung
Ausschnitt für Anhängerkupplung aussägen
So siehts mit Anhängerkupplung aus

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Bildnachweise

  • Alle Montage Bilder © Rameder Anhängerkupplung und Autoteile GmbH

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