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Montagepoint Ludwigsfelde – Tipps für die Wartezeit

Datum: 14. Oktober 20217. Mai 2026
Lesezeit: 5 min

Wo findet man den Montagepoint Ludwigsfelde?

Ludwigsfelde ist eher neu – erst 1965 wurde dem Ort erst das Stadtrecht verliehen. Ansässig war hier ein großes, ostdeutsches LKW-Werk. In Ludwigsfelde wurden große Trucks hergestellt, die alle wichtigen Materialien durch das Land und durch Osteuropa transportierten. Erkenntlich waren die Laster am „L“, also etwa dem „L60“, der Buchstabe stand natürlich für die Stadt in Brandenburg. Ludwigsfelde ist zentral gelegen, weshalb genau hier der Montagepoint für das südliche Berlin, für Potsdam und Brandenburg zu finden ist: Der Stadtrand von Berlin ist nur 12 Kilometer weit weg, zur Brandenburger Landeshauptstadt sind es sogar nur zehn Kilometer in östlicher Richtung. Nach Königs Wusterhausen, Luckenwalde oder Mittenwalde sind es jeweils nur rund 25 bis 30 Kilometer und auch Brandenburg an der Havel oder Niemegk liegen nah – die Städte liegen gut 60 Kilometer von der Fachwerkstatt entfernt. Wer will, kann die wunderschöne Region erkunden, während das Auto im Montagepoint Berlin-Ludwigsfelde bei Potsdam steht. Dazu bucht man ein preiswertes, kompaktes Fahrzeug bei der Bestellung der Anhängerkupplung und der Terminvereinbarung gleich mit.

Potsdamer Platz im nahen Berlin
Biosphärenreservat Elbe
Schloss Königs Wusterhausen
Malerisch: Die Schleuse von Fürstenwalde

Landschaft ist auch da

Es muss nicht immer der Trip nach Berlin oder ins – zugegeben – herrliche Potsdam sein. Denn das Bundesland Brandenburg bietet einmalige Naturerlebnisse. Wer zur Ruhe kommen will, ist hier genau richtig – etwa im Biosphärenreservat Elbe-Brandenburg. Die Flusslandschaft gehört zum Weltnaturerbe der UNESCO. Über 70 Elbkilometer, von der Grenze Sachsen-Anhalts bis kurz vor die Tore von Dömitz in Mecklenburg-Vorpommern, lassen sich erwandern. Immer wieder wird man dabei auf Besonderheiten in der Tier- und Pflanzenwelt aufmerksam gemacht. Manch poetisch veranlagter Mensch möchte da gern mit den Kranichen ziehen. Beeindruckend ist die Schleuse Fürstenwalde. Bereits 1588 wurde aus dem Mühlenstausee auf Geheiß von Kurfürst Johann Georg die erste Schleuse gebaut. Über die Jahrhunderte wurde die Anlage an der Havel immer den jeweiligen Bedingungen angepasst. 1996 wurde das Wehr errichtet und noch heute beeindruckt die Schleuse den Besucher. Dass sie auch noch herrlich liegt, freut Wanderer und Technikfreunde gleichermaßen. An besonderen Bauwerken ist die Region ebenfalls reich gesegnet. Wir empfehlen zum Beispiel einen Besuch im Schloss Königs Wusterhausen. Hier verbrachte der spätere „Soldatenkönig“ Friedrich Wilhelm I. seine Kindheit und hierhin zog es ihn immer wieder zur Sommerfrische.

Schloss Sanssouci – königlich
Italienisch-holländischer Schlosspark
Romantik pur: Die Havel bei Potsdam

Majestätisches Potsdam

Potsdam ist die ehemalige Residenzstadt der Hohenzollern, ihre historische und kulturelle Bedeutung ist enorm – und für jeden Besucher auch sofort spürbar. Berühmte Architekten und Baumeister, etwa Schinkel oder Persius, waren hier am Werk. Die Schlösser und Gärten und historischen Plätze und Baudenkmäler berichten von vergangenen, oft glorreichen Zeiten. Es muss aber tatsächlich nicht immer nur der Sommersitz der Preußenkönige sein, auch, wenn Schloss und Park von Sanssouci mehr als einen Besuch wert sind: Potsdam verströmt seit jeher internationales Flair, schon die Preußen schauten auch nach Italien, Frankreich und in die Niederlande. Und immer noch ist die Stadt weltgewandt, wofür die bunten Kreativhäuser, die vielen Museen Galerien, Schauspielhäuser, etwa das Hans-Otto-Theater am Tiefen See, stehen. Unser Tipp: Besuchen Sie die quirlige Schiffbauergasse. Hier treffen das junge und das „alte“ Potsdam aufeinander. Oder schlendern Sie an der Havel entlang, die sich hier von ihrer romantischen Seite zeigt.

Das Reich des „Kleinen Muck“
Atemberaubende Action: Stuntshow
Wie entsteht eigentlich ein Film?

Das deutsche Hollywood

In Babelsberg, das seit 1939 zu Potsdam gehört, waren die Studios der UFA – beziehungsweise zur DDR-Zeit der DEFA untergebracht. Das „deutsche Hollywood“ steht für cineastische Geschichte und die reicht von „Da Cabinet des Dr. Caligari“ oder „Metropolis“ über „Der blaue Engel“ oder „Die drei von der Tankstelle“ bis zu „Mörder sind unter uns“, „Spur der Steine“, „Jakob der Lügner“ und „Die Legende von Paul und Paula“. Heute werden auf dem Gelände meist Fernsehserien und -Shows gedreht, aber auch Quentin Tarantino war schon mit seiner Crew zugegen. Im Filmpark Babelsberg kann man nicht nur die wechselhafte Geschichte der Studios bestaunen, sondern auch lernen, wie Filme gedreht werden oder was Stuntmen und -women so alles können müssen. Babelsberg ist ein Kultort für Cineasten jedes Altes, weshalb auch Führungen für Kids im Angebot sind.

Sommerterrasse Restaurant Waldfrieden
Herrlicher Platz zum Schlemmen
Gastlichkeit auch im Lokal

Leckeres Ludwigsfelde

Idyllisch gelegen, mit herrlicher Sommerterrasse und nachhaltiger Küche: Das Restaurant „Waldfrieden“ erfreut sich auch bei den großstädtischen Ausflüglern enormer Beliebtheit. Besonders empfehlenswert sind das Sesamschnitzel mit Mandelbrokkoli, das mit Kirschtomaten und Mozzarella überbackene Hähnchenbrustfilet oder das berühmte Matjesfilet mit der hausgemachten Remoulade. Frank Michaelis und seine Crew sorgen liebevoll für das leibliche Wohl und haben das Restaurant als Institution erhalten. Es ist tatsächlich so „alt“ wie Ludwigsfelde – Stadt und Lokal sind einfach miteinander gewachsen.

Auch Prototypen (hinten links) sind da
Hübsch zeitgeistig: Der Pitty-Roller
Ludwigsfelder Logistik

Ein Museum für Technik

Am 1. März 1952 wurden im Dorf Ludwigsfelde die VEB Industriewerke Ludwigsfelde gegründet. Die LKWs aus Brandenburg wurden rasch zum Eckpfeiler der ostdeutschen Logistik. Mittlerweile gehört die Fabrik zu Daimler-Benz und ist das drittgrößte Lastwagen-Montagewerk des Konzerns. Die Ludwigsfelder blicken mit Stolz auf diese Geschichte zurück, was auch das Stadt- und Technikmuseum belegt: Auf einer Fläche von rund 1.600 Quadratmetern sind Exponate und Modelle aus der Ludwigsfelder Produktion ausgestellt – beispielsweise der erste W50 aus dem Jahr 1965 und dem L60 von 1988. Moderne Nutzfahrzeuge, Flugzeugmotoren, aber auch der putzige Motorroller „Pitty“ sind hier zu sehen. Das Museum ist übrigens direkt am bereits 1841 eröffneten Bahnhof angesiedelt worden und so wirklich einfach zu erreichen.

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Bildnachweise

  • poor student/Pixabay
  • Thomas Wolter/Pixabay
  • Babs Müller/Pixabay
  • Peter Dargatz/Pixabay
  • A. Savin/Wikimedia
  • PeterBe/Pixabay
  • Achim Scholty/Pixabay
  • Filmpark Babelsberg Presse
  • Restaurant Waldfrieden Frank Michaelis
  • Pressestelle der Stadt Ludwigsfelde

2 Kommentare zu “Montagepoint Ludwigsfelde – Tipps für die Wartezeit”

  1. Glaserwald sagt:
    3. November 2021 um 8:33 Uhr

    Im Restaurant Waldfrieden war ich schon und konnte lecker Spargel aus der Region genießen. Ist ein Geheimtipp.

    Antworten
    1. Manfred Prescher sagt:
      3. November 2021 um 9:01 Uhr

      Lieber Glaserwald,

      ich war da auch schon – es ist wirklich ein toller Ort. Leider war keine Spargelzeit, es steht also ein weiterer Besuch im Waldfrieden an.
      Gruß
      Manfred Prescher

      Antworten

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