Der Weg zu Ihrer Anhängerkupplung

Wir zeigen Ihnen hier am Beispiel eines Einbaus im Montagepoint Saalfeld den typischen Ablauf vom Kauf der Anhängerkupplung über den Montageprozess bis zur Abholung des fertigen Fahrzeugs. Außerdem beschreiben wir im Detail, was in den einzelnen Schritten passiert - auch die Schritte, die Sie im Normalfall gar nicht mit bekommen.

Die Bestellung

„E-Bikes sollte man auf der Anhängerkupplung transportieren. Sicher ist sicher“, sagt ein guter Freund. Der hat Haken und Fahrradträger bei Rameder.de bestellt und direkt in den nächsten Montagepoint liefern lassen. „Einfach easy“, meint er – und hat recht. Ich schnappe mir das Tablet, gehe auf Rameder.de – und staune, wie schnell ich alles finde:

Ein paar Zeichen aus dem Fahrzeugschein eingetippt, schon werden mir alle für mein Auto geeigneten Anhängerkupplungen gezeigt. Auch der ideale Träger ist rasch gefunden. Beim Ordern kann ich sogar den Einbautermin im Montagepoint mitbuchen und gleich ein preiswertes Leihauto reservieren. Einen Augenblick später erhalte ich die Terminbestätigung der Werkstatt.

Der Rückruf

Habe ich alles richtig gemacht? Sicher, ich habe jeden einzelnen Schritt mehrfach kontrolliert. Und das auch, weil ich während des Bestellvorgangs immer wieder sanft dazu aufgefordert werde. Aber was ist, wenn ich doch die falsche Anhängerkupplung angeklickt habe? Oder wenn sich herausstellt, dass der Fahrradträger nicht für meine Bikes geeignet ist.

Die Beschreibung bei Rameder.de ist zwar superinformativ, aber vielleicht habe ich mich am Ende verlesen? Sowas soll vorkommen. Gut, dass der Mitarbeiter vom Call-Center von sich aus bei mir anruft und alles noch einmal Punkt für Punkt mit mir durchgeht. Nun weiß ich, dass ich alles richtig gemacht habe.

Die Fahrzeugannahme

Zum vereinbarten Termin bringe ich mein Auto zum Montagepoint. Dort werde ich bereits erwartet und freundlich begrüßt. Ich werfe einen kurzen Blick in die Werkstatt und denke, dass man hier glatt vom Boden essen könnte. So sauber ist es da. Der erste Eindruck zählt, und der ist gut. Also übergebe ich dem Profi mein Fahrzeug zu treuen Händen.

Er erklärt kurz, was er machen wird und wie lange es ungefähr dauert, bis ich mein Auto abholen kann. Wenn mehr Zeit benötigt wird, werde ich angerufen. Angst vor Zusatzkosten habe ich nicht, denn für die Montage wird ein fairer Festpreis berechnet.

Mietwagen und Wartezeit

Bevor es an die Montage geht, bekomme ich auch einen Autoschlüssel: Der Werkstattprofi zeigt mir den gebuchten Toyota Aygo und erklärt mir, was ich beachten muss. Viel ist das nicht, denn der Kleinwagen ist unkompliziert. Ich will in die City, ein paar Einkäufe erledigen und die Wartezeit genießen – einfach das Nützliche mit dem Angenehmen verbinden.

Mit seinen kompakten Abmessungen ist der Japaner perfekt für mich. Denn damit werde ich garantiert in jede noch so kleine Parklücke hineinkommen. Das Spaßmobil kostet zusätzlich nur 15 Euro Gebühr – und die paar Tropfen Sprit, die ich unterwegs benötige. Das ist praktisch geschenkt, finde ich.

Die Montage

Was ich nicht zu sehen bekommen, hat mir der Fachmann vorher erklärt: Zunächst wird der alte Rahmen demontiert und ein neuer, kräftigerer angebracht. Weil ich eine abnehmbare Anhängerkupplung geordert habe, wird von der Unterseite der Stoßstange ein viereckiges Stück ausgesägt, so dass der Kugelkopf durchpasst. Dann wird die Anhängerkupplung montiert.

Die zeitlich aufwendige Arbeit kommt danach: Der Elektrosatz muss Kabel für Kabel mit der Elektrik des Autos verbunden werden. Zum Schluss wird mehrfach probiert, ob alles leuchtet und blinkt, wie es soll. Oder ob auch das Nebelschlusslicht deaktiviert ist. Das muss so sein, zumindest, wenn der neue Fahrradträger im Einsatz ist.

Die Codierung

Bei vielen Fahrzeugen wäre nun alles erledigt, aber manche Hersteller verlangen eine zusätzliche Codierung für die Änderung an der Elektrik. Dass ein solcher Vorgang bei meinem Auto nötig ist, hat mir der Fachmann vorher erzählt – und auch beschrieben, wie das abläuft: Alles, was er dazu benötigt, hat er in einem Köfferchen parat – ein Tablet mit einer speziellen App, ein Interface und ein zu meinem Fahrzeug passendes OBD-Kabel.

Damit verbindet er das Auto mit der Zentrale von Rameder und von dort werden die benötigten Daten übermittelt. Das dauert ein wenig, funktioniert aber reibungslos. Das zeigt der Funktionstest nach dem Ende der Übertragung.

Die Qualitätssicherung

Bevor zum Beispiel die Stoßstange wieder montiert und die Verkleidung im Innenraum meines Autos angebracht werden kann, wird alles noch einmal gründlich überprüft. Denn im Alltagsbetrieb dürfen keine Fehler auftreten. Sitzt die Anhängerkupplung auch wirklich bombenfest, ist sie also zugbereit? Lässt sich der Haken mit dem Kugelkopf problemlos anbringen und auch wieder entfernen?

Und wie sieht es mit der Elektrik aus? Erst, wenn absolut sicher ist, dass alle Lichter funktionieren und etwa die Parksensoren im Anhängerbetrieb automatisch deaktiviert werden, ist die Montage endgültig abgeschlossen: Die Profis wissen genau, worauf sie schauen müssen und achten bei der Qualitätskontrolle auf jede Kleinigkeit.

Die Kundenbenachrichtigung

Natürlich vertraue ich der Werkstatt, aber je länger ich durch die City bummle, desto nervöser werde ich. „Wie lange brauchen die denn noch?“, frage ich mich und blicke nervös auf die Uhr. Es sind aber noch nicht mal zwei Stunden vergangen, seit ich das Auto am Montagepoint übergeben habe. Also gehe ich noch einen Kaffee trinken. Im Café kommt dann die gute Nachricht, dass ich das Fahrzeug wieder abholen kann.

„Gut Ding muss doch Weile haben“, denke ich und freue mich, dass das Ganze gar nicht mal so lange gedauert hat. Jetzt bin ich gespannt, ob tatsächlich alles geklappt hat.

Die Fahrzeugrückgabe

Ich bekomme mein Auto wieder. Aber auch die Rückgabe braucht ihre Zeit – und die nimmt sich der Fachmann. Denn im Montagepoint demonstriert mir der Profi, dass die Beleuchtung einwandfrei arbeitet. Er zeigt mir auch, wie ich den Kugelkopf anbringe und auch wieder entferne. „Das ist ja einfach“, denke ich. Sogar ein praktisches Säckchen ist dabei.

Bevor ich fragen kann, ob er mir auch mal vorführen kann, wie ich den Fahrradträger anbringe, macht er das schon: „Schieben Sie den Fahrradträger waagerecht auf den Kugelkopf der Anhängerkupplung. Dann richten Sie ihn horizontal aus und arretieren ihn.“ Das ist nun wirklich kein Hexenwerk.

Der zufriedene Kunde

Nachdem ich unterschrieben habe, dass im Montagepoint alles ordnungsgemäß erledigt wurde, verabschiede ich mich vom netten Fachmann und seinem Kollegen. Ich bin absolut zufrieden, denn hier wird richtig gut gearbeitet. Sogar das Auto fährt er mir noch aus der Werkstatt hinaus und parkt es auf der Freifläche. „Die Liebe zum Kunden steckt in den Details“, denke ich.

Was nun sicher auf mich zukommt? Gartenabfälle werden nicht mehr im Gepäckabteil des Autos zum Wertstoffhof transportiert. Vor allem aber steht der nächste Familienurlaub an. Wir wollen an die Ostsee und mit den Fahrrädern die Gegend erkunden. Dem steht nun nichts mehr im Wege.