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Auch ein Heck kann entzücken. Wir sind auch nicht böse, wenn wir gleich zwei auf einmal bekommen.

Bienvenue und Grüezi – Grüße vom Genfer Autosalon 2016 – 5

Datum: 10. Mai 201629. September 2022
Lesezeit: 4 min

Am etwas unscheinbaren Stand von Techrules wartet der chinesische Hersteller mit zwei besonderen Fahrzeugen auf. Das der AT96 bis zu 1044 PS aus einem Elektroantrieb holen soll scheint nicht neu, aber der Wagen soll eine Reichweite von 2000 Kilometern haben. Das Geheimnis: eine Turbine als Reichweitenverlängerer (Range Extender). Auch im GT96 soll sich die „Turbine-Recharching Electric Vehicle“-Technology“ befinden.

Der als Straßensportler konzipierte Techrules GT96 soll durch sein Turbinen-Lade-System über 1.000 PS auf die Straße bringen und eine maximale Reichweite von 2.000 km erreichen.
Techrules GT96

Das auf besondere Fahrzeugentwürfe spezialisierte Unternehmen Sbarro hat auch diesmal wieder ein paar Besonderheiten im Gepäck. Zum Beispiel befinden sich zwischen den Vordersitzen beim 550 PS starken Ginerva 2016 zwei integrierte Helme – wenn´s dann doch mal brenzlig wird sind sie dort nutzlos. Auch die Schüler der Designschmiede durften ran und haben den Haze und den Miglia 12 am Stand präsentiert.

Einen Neustart wagt auch Spyker. Mit dem C8 Preliator steht ein 525 PS starker V8-Sportler am kleinen, aber feinen Stand der Niederländer. Noch in diesem Jahr soll mit der Produktion begonnen werden.

Am nächsten Stand werde ich überrascht. Sehe ich hier doch zum ersten Mal auf der Messe ein Fahrzeug, bei dem die Anhängerkupplung eine entscheidende Rolle spielt. Der EP Tender, von der gleichnamigen französischen Firma, ist ein Range Extender Anhänger, der im Notfall 400 Kilometer zusätzliche Reichweite für ein elektrisch betriebenes Fahrzeug verspricht. Wie die Energie vom Motor des Anhängers in die Akkus des Fahrzeugs gelangen ist aber nicht ganz klar – und die Bilder geben nicht wirklich Aufschluss darüber.

80 „Rückseiten“ habe ich nun schon durch die Kameralinse gesehen, doch ein Ende ist noch nicht abzusehen. Die Zeit drückt und an Essen ist (noch) nicht zu denken – schon gar nicht bei den Preisen.

Also vorbei am Secma F16 Turbo, einem offenen Zweisitzer im Buggy-Design, und Halt gemacht bei Quant.

Mit dem Quantino stellen die Liechtensteiner schon die seriennahe Version des 2015 vorgestellten Elektrofahrzeugs vor und versprechen eine enorme Reichweite – was auch immer das bedeuten soll. Denn über genaue Angaben schweigt das Unternehmen. Spannender finde ich aber den FE. Die Coupé-Studie soll 1090 PS auf die alle vier Räder verteilen.

Nun will ich wieder zu etwas alltagstauglicheren Fahrzeugen wechseln und lande bei Mitsubishi. Doch weit gefehlt, auch hier erwartet mich ein Messetrend: Elektrofahrzeuge. Mit dem eX Concept stellen die Japaner einen elektrischen Crossover (ein Mix aus Kombi und SUV) vor, der mit Allradantrieb ausgestattet ist und eine Reichweite von 400 Kilometern haben soll. Erinnert mich irgendwie an den Rangen Rover Evoque.

Subaru am nächsten Stand gewährt uns schon jetzt einen Ausblick auf die zukünftige Generation des XV. Der XV Concept sieht deutlich mehr und schärfer nach Crossover aus als die aktuelle Baureihe. Der ist dann zwar nichts mehr für den Forst aber sicher ein Kandidat für den Stadtwald.

Mein absolutes Highlight erwartet mich bei Opel: Der GT. Liebe Rüsselsheimer, auch wenn der GT hier nur als Studie steht – baut diesen Wagen! Dies ist ein würdiger Nachfolger des Ur-GT.

Opel GT: Ein puristischer Bolide mit Hinterradantrieb und einem Dreizylinder-Turbomotor mit 145 PS – würdiger Nachfolger des Ur-GT.
Opel GT

Gleich neben an entdecke ich den Zenvo TSR. Das Trackday-Concept der dänischen Sportwagenschmiede soll 1104 PS auf den Asphalt bringen – leider ohne Straßenzulassung.

Jetzt fällt mein Blick auf einen Stand bei dem mir nur St. Tropez einfällt. Die Macher des französischen Kleinserienherstellers Bee Bee haben mal eben den XS passend zum Interieur ihres Messeauftritts kreiert. Mit dem 20-kw Motor soll man garantiert 100 Kilometer Küste schaffen.

Rund 100 Kilometer soll der Bee Bee XS mit seinem 20-kw-Motor zurücklegen können. Erinnert stark an den Fiat 500 Jolly aus den 50er Jahren.
Bee Bee XS

Pause mit Blick auf den Endspurt.

Hier geht es zum sechsten und letzten Teil meines Berichtes <mehr erfahren>

Weitere Impressionen zum Teil 5

Die Rennstreckenversion Techrules AT96 soll wie der GT96 von 0 auf 100 in 2,5 Sekunden spurten. Bei 350 km/h soll abgeregelt werden.
Von 28 Schülern der Ecole Espera-Sbarro in Montbéliard in der Franche-Comté in 60 Tagen verwirklicht wurde der Sbarro Haze.
Spyker nimmt mit dem C8 Preliator einen neuen Anlauf. Der 324.900 Euro teure Sportwagen sprintet in 3,7 Sekunden von 0 auf 100 und erreicht seine Endgeschwindikeit bei 322 km/h.
Mit dem Secma F16 Turbo liefern die Franzosen ein doppelt so starkes Aggregat als im F16. 205 PS bei unter 700 kg Gewicht und einem Preis von unter 30.000 Euro.
Allradantrieb und Automatikgetriebe mit zwei Geschwindigkeiten soll 1090 PS auf die Räder des Quant FE verteilen.
Der mit Allrad ausgestattete Mitsubishi eX Concept ist eine Kreuzung zwischen Kombi und Kompakt-SUV und soll eine Reichweite von ca. 400 km aufweisen.
Mit markanter Frontpartie, ausgestellten Radkästen und Unterfahrschutz gibt die Studie Subaru XV Concept einen Ausblick auf ein neues Crossover-Modell. Vielleicht wird es ein Impreza-SUV?
Bei diesem Trackday-Concept der dänischen Sportwagenschmiede liegt die Leistung bei 1104 PS, jedoch ist der Zenvo TSR um 300 kg leichter als bei der Basis TS1.
Eindeutig wurde das Lazareth LM847 um einen V8-Motor eines Maserati Quattroporte herumgebaut. 4,7 Liter Hubraum, 470 PS - das sitzt!
Das Rimac Greyp Concept S soll den bösen Zwilling des Concept One darstellen. Beeindruckend auch die Eckdaten: 90 km/h Spitze und bis zu 120 km Reichweite.
Kleine Pause vor dem Endspurt auf dem Genfer Autosalon.
Der EP Tender, von der gleichnamigen französischen Firma, ist ein Range Extender Anhänger, der im Notfall 400 Kilometer zusätzliche Reichweite für ein elektrisch betriebenes Fahrzeug verspricht.

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