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E-Bikes transportieren – Tipps vom Fachmann

Datum: 23. Januar 201912. Februar 2026
Lesezeit: 3 min

Das Gewicht des E-Bikes

Wer E-Bikes für „Fake-Fahrräder“ hält, wie der Kabarettist Hannes Ringelstetter, irrt. Denn natürlich kann man auch ohne Elektromotor im „klassischen Sinn“ vorwärtsstrampeln. Auf jeden Fall erweitern die Pedelecs die Mobilität vieler Menschen, gerade, wenn sie nicht mehr Mountaincross oder Radrennen fahren wollen oder können. So leicht man mit den E-Bikes auch voran kommt, so schwer ist der Transport mit dem Auto. Denn das durchschnittliche Gewicht eines Elektrofahrrads beträgt 25 Kilogramm. Manche E-Bikes wiegen weniger, manche aber auch ein paar Kilogramm mehr – besonders, wenn es sich um ein Bike mit Tretlagermotor handelt. Räder mit Naben- oder Heckmotor sind etwas leichter. Auf jeden Fall sind die Bikes so „gewichtig“, dass man sie eher nicht auf dem Dachträger transportieren sollte. Auch der Transport im Auto empfiehlt sich nicht, denn bei E-Bikes sind auch die Rahmen größer und ausladender als „normale“ Fahrräder.

Edles Kiele Rad will transportiert werden
Das Scott E-Bike hat einen dicken Rahmen

Gesetzliche Regelungen für den Transport von E-Bikes

Generell dürfen Fahrräder auf keiner Seite des Autos mehr als 20 Zentimeter überstehen. Außerdem dürfen keine spitzen Teile oder scharfe Kanten herausragen. Der Fahrradträger auf der Anhängerkupplung muss überdies laut § 10 Absatz 9 Satz 1 der Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV) mit funktionierenden Rück- und Bremslichtern, sowie einem amtlichen Kennzeichen, ausgerüstet sein.

Der passende Fahrradträger

Bei rameder.de findet man rasch den geeigneten Fahrradträger für die Montage auf der Anhängerkupplung: In der Themenwelt „Fahrradträger“ lässt sich die Rubrik „E-Bike Fahrradträger“ anklicken – dort findet man die verschiedenen Varianten: vom Fahrradträger für 1 Fahrrad bis hin zu Fahrradträgern für 3 Fahrrädern und Fahrradträgern für 4 Fahrräder.

Luxusträger von Westfalia
Menabo Alphard – praktisch, gut
Vielfalt bei rameder.de: E-Bike-Träger

Stabiler Transport mit dem Fahrradträger

Ein auf der Anhängerkupplung montierter Heckträger ist der einfachste Weg, das E-Bike sicher zu transportieren. Beachten muss man aber die maximale Stützlast. Diese beträgt normalerweise 50 bis 100 Kilogramm. Das Bike sollte indes nur mit abgenommenem Akku auf dem Fahrradträger montiert werden. Diesen verstaut man in einer passenden Transporttasche. Auch das Display und die Fernbedienung sollten in dem Behältnis Platz haben. Plastiktüten sind nicht geeignet, um die jetzt freiliegenden Kontakte zu schützen, es empfehlen sich Hüllen aus Neopren. Einige E-Bike-Hersteller bieten diese Schutzmöglichkeit für ihre Modelle passend an. Auch für den Motor des E-Bikes sind in der Regel geeignete Schutzhüllen erhältlich. In der Themenwelt „Fahrradträger“ von rameder.de findet man übrigens auch einige zusätzlich nützliche Dinge zum Transport des E-Bikes, etwa ein Rahmenadapter bei zu dicken E-Bike-Rahmen oder ein Reifehalteband.

Abgeklappt – und trotzdem sicher
Eine Rampe hilft beim Beladen
Rahmenadapter für“dicke“ E-Bikes

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Bildnachweise

  • Rameder
  • Cycle Union Presse
  • Scott Presse
  • Kieler Fahrradmanufaktur

12 Kommentare zu “E-Bikes transportieren – Tipps vom Fachmann”

  1. Frank sagt:
    3. Mai 2025 um 22:59 Uhr

    Wir sind zu dritt und haben 3 e bikes.Alle gewogen und im Schnitt kommen zusammen ohne accus auf 80,7kg.. Stützlast vom Auto 150kg. Viele Fahrradträger für ebikes haben maximales Fahrradgewicht von 30kg. Bis jetzt alles logisch, aber warum haben die träger für 2 und für 3bikes die gleich Nutzlast von 60kg. Den besten wert den ich gefunden hab war 74kg. ist aber immernoch weit von 3*30kg entfernt.

    Antworten
    1. Rainer Koska sagt:
      14. Mai 2025 um 12:53 Uhr

      Die maximale Nutzlast von 60–74 kg bei 3 Bikes ist keine willkürliche Einschränkung, sondern das Ergebnis von statischen Berechnungen und Sicherheitsvorgaben. Trotz einer theoretischen Last von 90 kg (3×30 kg) wäre die Belastung durch Hebelwirkung und Stabilitätsanforderungen zu groß.

      Antworten
  2. TZenkiz sagt:
    26. August 2022 um 19:06 Uhr

    Hallo, erst mal sehr gut beschrieben hierfür danke, ich selber habe 4 E-Bikes und einen PKW mit einer Stützlast von 140 KG ich bekomme aber keinen Träger der alle 4 Räder transportieren kann der einzige ist der ATera Sport der hat aber auch nur um die 75 KG denke ich und ist laut Bewertungen nicht gerade das Non Plus Ultra von dem Abstand Rad A zu B, der nächste wäre der Thule aber der hat ja nur 60 KG und kostet sehr viel, habe schon an einen Hänger gedacht den ich selber umbauen wollte , allerdings ist das auch wieder so ein Thema..was tun ist nun die Frage bei 4 E-Bikes ohne Akku komme ich auf mehr als 85 KG bei 4 Rädern ??? haben Sie einen Rat ?

    Antworten
    1. Manfred Prescher sagt:
      29. August 2022 um 16:29 Uhr

      Hallo Herr Tzenkiz,
      danke für das Lob. Um Ihre Frage zu beantworten: Im Bereich „Fahrradträger“ ist uns kein System bekannt, das (abzüglich des Eigengewichts) 85 Kilo tragen kann. Solche Träger gibt es etwa für Motorräder, Roller oder – wegen der Schiene für Sie vielleicht passender – für Kleinkrafträder. Diese sind relativ teuer und werden im speziellen Motorradzubehör-Geschäften angeboten. Herzliche Grüße

      Antworten
  3. Carola Fertig sagt:
    3. Juli 2022 um 23:32 Uhr

    Ich habe das Problem, mein E-Bike an meinem Heck kratzfrei vorbei zubringen, damit die Pedale in Raum des Haltebügels positioniert ist. Bin als Frau zwar recht stark, aber habe jedes Mal den Kampf mein Bike ordentlich zu positionieren ohne dass ich mit dem anderen Pedal am Heck entlang schrubbe. Lege mir schon immer eine Decke über das Heck. Aber gibt es nicht einen Trick wie ich das besser hinbekomme? Mit einer Auffahrrampe ist mir nicht geholfen, da das Problem an den Pedalen liegt. Danke für Tipps.

    Antworten
    1. Manfred Prescher sagt:
      4. Juli 2022 um 12:54 Uhr

      Hallo Frau Fertig,
      die Frage beschäftigt uns im Team auch – die Decke ist schon mal sehr clever. Wir haben auch im Internet nicht wirklich Tipps dazu gefunden. Aber es gibt spezielle Pedal-Schutzbezüge, die genau so etwas verhindern können, z.B. von dirtley https://www.rund-ums-rad.info/dirtlej-transportschoner-fahrradtraeger-protect-what-you-love/

      Wir hoffen, dass wir Ihnen helfen konnten
      Herzliche Grüße

      Antworten
  4. Maximilian Kotulla sagt:
    10. Mai 2022 um 10:29 Uhr

    Guten Tag.
    Welcher Radträger hat mindestens 75 kg Zuladung und kann 3 E-Bikes
    transportieren ?
    Danke
    M.Kotulla

    Antworten
    1. Manfred Prescher sagt:
      10. Mai 2022 um 10:58 Uhr

      Hallo Herr Kotulla,

      wir können Ihnen da die Träger von Atera empfehlen – den Atera Sport M3. Der lässt sich einfach beladen, ist stabil. Ausgelegt auf eine Stützlast von 83,4 Kilo (bei 3 E-Bikes, erweiterbar ist er auf 4) und einer tatsächlichen Nutzlast von 66,9 Kilogramm. Ähnlich ist es auch beim Atera Strada Evo 3.
      Herzliche Grüße
      Manfred Prescher

      Antworten
  5. Norbert sagt:
    24. September 2020 um 8:51 Uhr

    Ich kann auch mit dem Rad in Regenschauer auch beim Transport kommen, soll ich das Rad jetzt unterstellen? Ich denke das die Hersteller vor allen das e-bike Wasser dich machen müssen! mein Auto lasse ich ja auch nicht im Regen stehen.
    Gruß
    Norbert

    Antworten
    1. Jens Waldmann sagt:
      29. September 2020 um 8:37 Uhr

      Hallo Norbert, solange die Hersteller keine andere Lösung parat haben, sollten Schutzhüllen oder ähnliches verwendet werden, um diverse freiliegende Kontakte zu schützen.

      Antworten
  6. Doris Lesjak sagt:
    15. Juli 2020 um 12:16 Uhr

    Mein Mann und ich haben ein E Bike waren eine Woche im Urlaub. Akku und Display waren wärend der Fahrt im Kofferraum. An meinem E Bike war nach der 3 Stündigen fahrt ( es hat geregnet!die Schaltung defekt 70€ hat die Reparatur gekostet. Einen Tag später war der Motor beim E Bike meines Mannes hinüber!

    Laut Werkstatt lag es am Transport? Wir hatten die Räder auf unserem Träger ganz normal befästigt. Warum sagt einem keiner, dass man das Rad wärend der Fahrt vor Regen schützen muss.
    Weder beim Kauf nich sonst wird dies komuniziert.

    Antworten
    1. Jens Waldmann sagt:
      22. Juli 2020 um 9:32 Uhr

      Hallo Frau Lesjak, wir hielten es für selbstverständlich, dass jeder dafür sorgt, das freiliegende elektrische Kontakte immer vor Wassereintritt geschützt werden. Dies gilt nicht nur bei entnommenen Akkus von E-Bikes, sondern z.B. auch bei Lampen und Steckdosen in Bädern und Küchen, Elektrosätzen an Fahrzeugen zur Verbindung von Anhänger oder Fahrradträger usw.
      Wir werden dies jedoch nochmals explizit in unserem Beitrag erwähnen.

      Antworten

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