Die Vielfalt macht Radfahren in der Eifel so besonders: Sanfte Hügel, dichte Wälder und tiefblaue Kraterseen – die Eifel gehört zu den abwechslungsreichsten Naturregionen für Fahrradtouren in Deutschland. Wer hier mit dem Rad unterwegs ist, erlebt eine Landschaft, die von Vulkanen geformt wurde und sich hinter jeder Kurve neu zeigt. Mal führt der Weg durch weite Hochflächen, mal entlang ruhiger Flusstäler oder über ehemalige Bahntrassen mit beeindruckenden Ausblicken.
Wir stellen drei der schönsten Fahrradtouren der Region vor und zeigen, wie die Anreise mit dem Fahrrad am komfortabelsten gelingt.
Warum die Eifel eine ideale Region für Fahrradtouren ist
Besonders beliebt sind die zahlreichen Bahntrassenradwege auf ehemaligen Eisenbahnstrecken: kaum Steigungen, gut ausgebaut und ideal für Familien mit Kindern, Fahrradtouren mit Gepäck oder E-Bike-Touren in der Eifel. Gleichzeitig gibt es genug Herausforderung für sportlich ambitionierte Fahrer, die Höhenmeter und abwechslungsreiches Terrain suchen.
Die Infrastruktur ist für Fahrradtouren in der Eifel durchgehend gut. Die meisten Strecken sind ausgeschildert, führen durch kleine Orte mit Einkehrmöglichkeiten und lassen sich flexibel kombinieren. Drei Routen stechen dabei besonders heraus – und jede hat ihren eigenen Charakter.
Maare-Mosel-Radweg: Entspannter Klassiker für Genussradler und E-Biker

Der Maare-Mosel-Radweg gehört zu den bekanntesten Fahrradtouren der Eifel – und das aus gutem Grund. Die rund 58 Kilometer lange Strecke führt von Daun in der Vulkaneifel bis nach Bernkastel-Kues an der Mosel. Sie folgt größtenteils einer ehemaligen Bahntrasse und verläuft dadurch überwiegend leicht bergab.
Das macht diese Route zum idealen Ausflugsziel für alle, die eine entspannte Fahrradtour in der Eifel ohne große Anstiege suchen. Besonders beliebt ist sie bei E-Bikern, die die Landschaft in Ruhe genießen möchten, ohne sich über Akkustand und Steigungen Gedanken zu machen.
Unterwegs passieren Radfahrer mehrere der berühmten Maarseen: kreisrunde Kraterseen, die durch vulkanische Aktivitäten entstanden sind. Besonders beeindruckend sind das Schalkenmehrener Maar und das Weinfelder Maar. Historische Eisenbahnviadukte bieten zusätzliche Aussichtspunkte über die Eifellandschaft.
Die Radtour auf einen Blick:
- Länge: ca. 58 km
- Höhenprofil: überwiegend leicht abschüssig
- Ideal für: Genussradler, E-Bike-Touren, Tagesausflüge
Kylltal-Radweg: Naturnahes Flusserlebnis für Familien und Entdecker
Der Kylltal-Radweg ist eine der ruhigsten und naturnahesten Routen der Region. Auf mehr als 120 Kilometern begleitet die Strecke den Fluss Kyll durch Wiesen, Felsen und dichte Wälder – vorbei an kleinen Dörfern, Rastplätzen und immer wieder überraschenden Aussichten.
Besonders empfehlenswert ist dieser Radweg für Familien mit Kindern und alle, die eine Fahrradtour in der Eifel abseits des Trubels suchen. Das Tempo ist frei wählbar, die Strecke lässt sich gut in kurze Etappen aufteilen. Der Abschnitt rund um Gerolstein mit seinen markanten Dolomitfelsen bietet nebenbei hervorragende Fotomotive.
Wer möchte, kann einzelne Abschnitte auch herausfordernder gestalten: Seitenrouten und leichte Anstiege abseits des Flussverlaufs bieten genug Abwechslung für sportlichere Fahrer.
Auf einen Blick:
- Länge: ca. 120 km (in Etappen gut aufzuteilen)
- Höhenprofil: leicht abschüssig, einzelne Abschnitte mit Anstieg
- Ideal für: Familien, mehrtägige Radtouren mit Übernachtung, naturbegeisterte Entdecker
Vennbahnradweg: Grenzüberschreitendes Highlight für sportliche Radfahrer
Der Vennbahnradweg zählt zu den spektakulärsten Radwegen Europas. Auf rund 125 Kilometern verbindet die Route Deutschland, Belgien und Luxemburg – und führt dabei durch einige der schönsten Landschaften der Nordeifel.
Weitläufige Hochflächen, Moorlandschaften und ausgedehnte Wälder des Naturparks Hohes Venn-Eifel prägen das Bild. Die Strecke verläuft auf einer ehemaligen Bahnlinie mit moderaten Steigungen. Damit eignet sie sich vor allem für sportliche Radfahrer, die mehrtägige Touren und längere Etappen schätzen.

Ehemalige Bahnhöfe entlang der Strecke – heute teils Cafés, Rastplätze oder kleine Museen – erzählen von der Geschichte der Linie und laden zu wohlverdienten Pausen ein. Wer die Eifel einmal wirklich durchqueren möchte, ist hier genau richtig.
Auf einen Blick:
- Länge: ca. 125 km (international, durch drei Länder)
- Höhenprofil: moderat, für geübte Radfahrer gut machbar
- Ideal für: sportliche Fahrer, mehrtägige Radreisen, Grenzregion-Entdecker
Mit dem Fahrrad in die Eifel: So gelingt der Weg zum Startpunkt
Die Eifel liegt verkehrsgünstig zwischen Köln, Trier und dem Aachener Raum – und ist mit dem Auto gut erreichbar. Gerade wer verschiedene Startpunkte flexibel ansteuern oder eine Einwegstrecke (etwa den Maare-Mosel-Radweg von Daun bis Bernkastel-Kues) fahren möchte, reist am komfortabelsten mit dem eigenen Fahrzeug an.
Das bedeutet allerdings auch: Das Fahrrad muss sicher transportiert werden. Fahrradträger für die Anhängerkupplung haben sich hier als besonders praktische Lösung bewährt. Sie bieten stabilen Halt, lassen sich einfach montieren und eignen sich auch für schwere E-Bikes oder mehrere Räder gleichzeitig – ohne das Fahrzeuginnere zu belasten oder die Sicht einzuschränken.

Voraussetzung ist eine Anhängerkupplung am Fahrzeug. Wer diese noch nachrüsten möchte, kann das unkompliziert bei einem der Rameder Montagepoints erledigen lassen. Geschulte Techniker übernehmen den professionellen Einbau und beraten zu passenden Fahrradträgersystemen für verschiedene Fahrzeugtypen und Bedürfnisse.
Praktisch ist es, wenn sich der Einbautermin direkt mit einem Ausflug in die Eifel verbinden lässt. Wer beispielsweise eine Tour auf dem Vennbahnradweg in Richtung Monschau oder Aachen plant, findet im Montagepoint Bonn-
Bildnachweise
- Rameder
- Carsten Steger / Eifel Tourismus GmbH, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons
- Trougnouf (Benoît Brummer), CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons
- Ralf Roletschek, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons