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Fernblick auf die Baustelle

Das Lager muss Größer – Historische Entwicklung von Rameder Teil III

Datum: 7. April 201711. August 2025
Lesezeit: 3 min

Die Firma wächst schnell

So schnell hätte wohl keiner damit gerechnet, aber Wachstum benötigt Platz nach oben. Und das im wahrsten Sinne des Wortes, denn Anhängerkupplungen sind kein „Kleinkram“. Bereits kurz nach dem Umzug nach Munschwitz musste Firmengründer Ulrich Rameder feststellen, dass der erste Zusatzbau der gestiegenen Nachfrage nicht gerecht wird: Rasend schnell – und wesentlich rascher als erwartet – wächst das Bedürfnis der Kunden nach Zugvorrichtungen und den dazu passenden Komponenten. Und auch die großen Hersteller werden schnell auf die Rameders aus einem kleinen Dorf im grünen Herz Deutschlands aufmerksam. Westfalia, Bosal und Oris waren die ersten namhaften Zulieferer die erkannt haben, dass sie nun mit Rameder einen weiteren Absatzmarkt für ihre Produkte erschließen können.

Sprengungen schaffen Platz

Also kam es 1999 wie es kommen musste – eine dritte Lagerhalle musste her. Noch größer und höher als die bisherigen Hallen zusammen und wenn möglich gleich so konstruiert, dass ein Hochregal darin Platz findet. Dabei stießen die Planer und der Bauherr auf bereits vorher vermutete und doch etwas größere Komplikationen. Das Erdreich und der Berg, welcher teilweise abgetragen werde sollte, war durchsetzt mit riesigen Gesteinsbrocken. Diese liesen sich jedoch nicht so einfach ausgraben und beseitigen wie geplant. So waren, neben zahlreichen Baggern und LKW´s, auch ein Sprengmeister vor Ort der zahlreiche der Gesteinsbrocken im wahrsten Sinne des Wortes „in Rauch aufgehen“ lies.

Aber nicht nur ein Lager soll dem Wachstum gerecht werden, denn mit der Auftragsflut wächst in jeder Abteilung auch die Mitarbeiterzahl – im Lager genauso, wie im Verkauf, in der Technik oder im Einkauf. Ein neu zu errichtender Bürokomplex soll also auch gleich noch mitgebaut werden.

Annehmlichkeiten dürfen nicht fehlen

Doch auch das scheint dem Vater des Erfolgs noch nicht genug – neben der Erweiterung der Räumlichkeiten steht ein weiteres Projekt in den Startlöchern: Eine perfekt auf die Rameder-Bedürfnisse zugeschnittene vollautomatische Verpackungsmaschine. Doch dazu im kommenden Teil IV mehr. Kaum ein Jahr später konnten bereits die neue Lagerhalle mit einem Lagervolumen von 3.300 m3 auf zwei Ebenen, sowie der Bürokomplex in Betrieb genommen werden. Somit wuchs das gesamte Lagervolumen auf beachtliche 35.000 m3. Für die Mitarbeiter gab´s noch einen großzügigen Parkplatz obendrauf und die Außenanlagen wurden ansehnlich hergerichtet.

Und das Internet setzt sich doch durch

Abseits der großen baulichen Entwicklungen wurden die verkaufsfördernden Aktivitäten natürlich nicht vernachlässigt. Ulrich Rameders Sohn Tobias, der bereits 1996 die Domain www.rameder.de gesichert hatte, brachte 1999 erstmals eine Internetseite rund um das Thema „Anhängerkupplungen“ an den Start. Damals noch auf wenige allgemeine Informationen zu den Produkten und zur Firma reduziert, sollte hier bereits der Grundstein für die Zukunft gelegt werden: Das Webportal wächst seit dem stetig mit den Anforderungen an die Medienwelt und erfasst so etwa die Wünsche der Kunden nach bequemen Bestellvorgängen.

Viele weitere Veränderungen sollten noch folgen…

Bürogebäude
Richtfest
Neubau Parkplatz
Montage Oberlichter
Errichtung Mitarbeiterparkplatz
Ausmaß Lagerhalle.
Schwerlastkran an Seitenwand
Schwerlastkran im Einsatz
Seitenwand Lagerhalle
Firmengelände 2001
Vor dem Baubeginn.
Rückansicht vor Neubau.

Hier geht es zum ersten Teil der Historie <mehr erfahren>

Hier geht es zum zweiten Teil der Historie <mehr erfahren>

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