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Herbstzeit: Tipps für Hobbygärtner

Datum: 7. September 20214. Juli 2025
Lesezeit: 4 min

Im Herbst braucht der Hobbygärtner eine Anhängerkupplung

Dass der Hobbygärtner im Herbst die Gartenabfälle – das feuchte Laub, die Beschnitte – am besten mit einem Anhänger wegbringt, hat sich herumgesprochen: Denn die meisten Menschen, die eine Anhängerkupplung am Auto haben, nutzen diese genau dafür. Neben dem Transport von Fahrrädern ist die „Grünabfuhr“ der Hauptgrund für die Anschaffung des praktischen Hakens. Das ist auch logisch, denn feuchte Gartenabfälle verdrecken die Teppiche im Kofferraum oft so, dass sie kaum zu reinigen sind, wenn man nicht gerade eine Kofferraumwanne von rameder.de sein Eigen nennt. Und wenn es ganz blöd läuft, ruiniert der Müll auch noch den Wagenhimmel, was speziell bei Vans, Kombis oder SUVs leicht passieren kann. Den geeigneten Anhänger muss man nicht einmal besitzen, viele Baumärkte bieten einen preiswerten Mietservice an: Die Gebühr für einen Einachser beträgt für vier Stunden zwischen 25 und 30 Euro. Bei Toom sind vier Stunden sogar kostenlos – wenn man sowieso im Markt eingekauft hat. Die Baumarktkette bietet auch preiswerte Tagespreise an: 24 Stunden kosten 35 Euro.  

Rasenmähen ist Pflicht
Der Rest wird „gerecht“

Die Rasenarbeit muss sein

Besonders intensiv muss man sich im Herbst mit dem Rasen beschäftigen, denn der soll den Winter so überstehen, dass er im Sommer wieder richtig satt grün gedeiht. Die Gartenexpertin Sandra Schmidt empfiehlt, den Rasen auf etwa sechs Zentimeter zurückzuschneiden, zu düngen und mit Kalk zu bestreuen. „Der Kalk ist wichtig, weil er dem Rasen Nährstoffe zuführt – und die sind im Winter lebenswichtig.“ Herumliegendes Laub und Reste vom Rasenverschnitt müssen auch entfernt werden, denn sie verrotten im Gras nicht vollständig. Daher muss der Rasen vor dem Winter nicht nur gemäht, sondern auch gründlich mit dem Rechen gesäubert werden.

Obtbäume gehören geschnitten
Hecken kann man ignorieren

Von Sträuchern, Stauden und Bäumen

Speziell Obstbäume, Büsche und Sträucher sollten unbedingt zurückgeschnitten werden, rät die Expertin. Man muss sie von kranken, abgestorbenen und blattlosen Ästen befreien. Besonders wichtig ist das bei dicken, alten Ästen. Diese „sollte man am besten vor dem Frost und von unten beschneiden. So können sich die Schnittstellen wieder verschließen. Bei Frühlingsblühern wie etwa Forsythien ist das aber nicht sinnvoll. “, so Sandra Schmidt. Die Expertin empfiehlt auch, mehrjährige Blumenstauden zurückzuschneiden, wenn deren Blätter braun werden. So werden Frostschäden vermieten. „Speziell Rosen brauchen Winterpflege: Man schneidet sie um zirka ein Drittel der Höhe zurück und deckt sei mit Reisig ab. So kommt es nicht zu Frostschäden,“ so Schmidt. Allerdings sollten Hecken, Farne und Gräser um diese Jahreszeit nicht mehr beschnitten werden, das sollte man im Frühling machen. Ganz nebenbei würde „man Winterquartiere von Kleintieren zerstören“, erklärt die Fachfrau.

Manche Knolle muss raus
Ab in die Kiste

Pflanzen schützen ist kein Hexenwerk

Das gesammelte Laub muss nicht unbedingt komplett zum Wertstoffhof gefahren werden, Man kann damit auch Beete abdecken. Der Kräutergarten wird idealerweise mit Fichten- oder Tannenzweigen geschützt. Vor dem Frost sollten auch die Knollen von frühblühenden Pflanzen, etwa von Schneeglöckchen, Krokussen oder Hyazinthen, eingesetzt werden. Blumenknollen, die nicht winterhart sind, wie beispielsweise Begonien, muss man hingegen ausgraben. „Dazu sollten zuerst die Stängel kurz geschnitten und dann die gesamte Wurzel mit dem Spaten ausgegraben werden“, rät die Expertin. Danach schüttelt man die Erde ab, legt die Knollen in eine Kiste und lagert sie an einem kühlen und trockenen Platz.

Iglu für die Sommerpflanzen
Der alte Chevy ist eher ungeignet

Kübelpflanzen müssen rein

Natürlich muss man noch bepflanzte Kübel ins Winterquartier bringen – und dies „optimalerweise so spät wie möglich, aber vor den ersten Frostnächten“, so die Expertin. Empfindlichen Pflanzen, die Frost bis zu gewissen Grenzen vertragen, kann man mit Folie einwickeln und ihnen im Freien genug Schutz bieten. Der Rest muss also ins Warme gebracht werden. Wer keinen Platz im Haus hat, könnte diese Pflanzen zum Beispiel in einem Überwinterungszelt einlagern.

Der Teppich ist geschützt, aber der Himmel?
Ein Anhänger ist die beste Lösung

Fazit: Sicher ist sicher

Vor dem Winter braucht der Garten noch etwas Betreuung. Wer unsere Tipps berücksichtigt, wird im Frühjahr sein buntes Wunder erleben. Und wer vorher sein Auto zum Abtransport des Bioabfalls verwendet, sollte einen Anhänger einsetzen. Das ist die nervenschonendste und sauberste Lösung.

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